Winterdienst

Bei winterlichen Verhältnissen bitten wir um die Beachtung folgender Hinweise:

Winterdienst

Winterdienst

Unsere Bautruppmitarbeiter sind wie in jedem Winter, bemüht, die Gemeindestraßen so schnell wie möglich zu räumen und gegebenenfalls auch zu streuen. Dies geschieht aufgrund eines genau festgelegten Räum- und Streuplanes. In diesem ist unter anderem die Reihenfolge der zu räumenden Straßen nach der Dringlichkeit festgelegt. Wir bitten hierbei um Verständnis, wenn bei Schneefall das Räum- und Streufahrzeug nicht überall gleichzeitig sein kann.

 

Bitte beherzigen Sie auch weiterhin die schon bekannten Punkte.

 

  • Bitte schieben Sie den Schnee von Ihrem Gehsteig nicht auf die Straße sondern lagern ihn in Ihrem Garten oder in Ihrem Hof !!!

Sie tun sich hiermit selbst den größten Gefallen, da Sie im Endeffekt weniger Arbeit und auch weniger Ärger haben, denn der Schnee, der in Ihrem Garten oder in Ihrem Hof liegt, schiebt Ihnen niemand mehr auf Ihren Gehweg zurück.

Bitte bedenken Sie auch, dass es nach § 32 der Straßenverkehrsordnung verboten ist, Schnee auf die Straße zu schieben.

 

  • Stellen Sie bitte Ihre Fahrzeuge in vorhandene Garagen und Carports, auf sonstigen Stellplätzen oder gegebenenfalls auch im Hof ab, damit der Winterdienst nicht unnötig behindert wird. Denn jeder möchte doch, dass an und vor seinem Grundstück der Winterdienst tätig war.

  • Parken Sie bitte nicht in den sogenannten Wendehämmern, denn diese sind wie der Name schon sagt zum Wenden gedacht.

Gerade für den Winterdienst mit ihrem großen Fahrzeug bieten Wendehämmer die Möglichkeit gefahrlos und ohne großen Zeitverlust zu wenden. Schon durch ein einziges im Wendehammer geparktes Fahrzeug, wird diese Möglichkeit zunichte gemacht.

 

  • Wenn Sie gar keine andere Möglichkeit haben als Ihr Fahrzeug auf der Straße abzustellen, dann bitte nicht auf Gefällstrecken, nicht in Kurven und nicht auf engen Straßen. Bitte bedenken Sie, dass die vorgeschriebene Restfahrbahnbreite mindestens 3 Meter betragen muss. Besser wäre es allerdings, wenn für den Winterdienst eine Restbreite von 4 Metern freigehalten werden würde.

 

 

Was bei der problematischen Parksituation immer wieder auffällt ist, dass Eigentümer der betreffenden PKWs über einen ausreichenden Stellplatz im Hof oder eine Garage oder Carport verfügen.

Wir möchten Sie hiermit nochmals höflich bitten, ihre vorhandenen Parkmöglichkeiten zu nutzen, um dem Winterdienst die Arbeit zu erleichtern und Ihnen unnötigen Aufwand zu ersparen, denn den Schnee, den der Schneepflug nicht wegschieben kann, müssen Sie gegebenenfalls selbst beseitigen.

 

Weiterhin möchte die Gemeinde die Bürger an ihre Räum- und Streupflicht erinnern. Diese besteht nach der gemeindlichen Verordnung für die Gehwege. Leider ist hier eine zunehmende Vernachlässigung dieser Pflicht zu erkennen. Die „Verordnung über die Reinhaltung und Reinigung der öffentlichen Straßen und die Sicherung der Gehbahnen im Winter" finden Sie nachfolgend. Außerdem kann sie jederzeit in der Gemeindeverwaltung eingesehen werden. Neben der Reinigungspflicht bestehen bei Unfällen gegebenenfalls auch Haftungs- und Schadensersatzansprüche, die sehr teuer werden können! Bitte denken Sie auch an die Gehwege entlang Ihrer Grundstücke, die nicht direkt am Haus liegen. Die Fußgänger werden es ihnen danken.

 

Ihre Gemeindeverwaltung

 


 

Keine Räum- und Streupflicht besteht bei verkehrsunbedeutenden Wegen, das heißt bei Wegen, für die ein echtes Verkehrsbedürfnis auch unter Berücksichtigung der Erwartungshaltung der Benutzer nicht erkennbar ist.

 

Es ist leider nicht möglich dass der Winterdienstfußtrupp öffentliche Plätze, Treppen oder Wege, für die die Gemeinde selbst zuständig ist und die nicht mit dem Streufahrzeug befahren werden können, gleichzeitig räumt und gegebenenfalls auch streut. Insbesondere bei ständigem Schneefall wie auch bei Dauerfrost können nicht die gesamten gemeindlichen Grundstücke ständig glättefrei gehalten werden, da eine Runde des Winterdienstfußtrupps mindestens drei Stunden in Anspruch nimmt.

 

Um dieses Zeitintervall zu verkürzen werden zukünftig Treppen und Wege, die lediglich der Abkürzung dienen, nicht mehr geräumt und gestreut. Darauf wird durch entsprechende Schilder hingewiesen.

 

Dadurch können Wege und Plätze mit höherer Verkehrsbedeutung und auf denen auch ein erhöhter Fußgängerverkehr stattfindet, in kürzeren Zeitabständen kontrolliert und entsprechend bearbeitet werden.

 

Wir bitten um Beachtung und danken für Ihr Verständnis!

 


 

 Abfallentsorgung im Winter

 

Wenn es wieder kälter wird und winterliche Straßenverhältnisse vorherrschen, kann es zu Verzögerungen bei der Abfuhr von Abfällen kommen. Obwohl die Mitarbeiter der Entsorgungsfirmen bemüht sind, die Anwesen wie gewohnt anzufahren, ist dies vor allem in den frühen Morgenstunden schwierig, wenn noch nicht alle Straßen gestreut bzw. geräumt werden konnten.

 

Zudem kommt es bei Minusgraden häufig zum Festfrieren von Abfällen in der Tonne, so dass diese beim Leerungsvorgang sogar trotz mehrmaligem Rütteln nicht herausfallen. Je feuchter die Abfälle sind, desto eher können sie festfrieren. Biomüll ist eher betroffen als Restmüll, da er naturgemäß mehr Feuchtigkeit enthält. Eine wirkungsvolle Maßnahme gegen das Festfrieren ist das Einpacken der Abfälle in Zeitungspapier, welches die Feuchtigkeit aufsaugt. Restmüll kann auch in Plastiktüten in die Tonne geworfen werden.

 

Wer sicher gehen will, dass seine Tonne problemlos geleert werden kann, sollte kurz vor der Leerung nachprüfen, ob der Inhalt locker in der Tonne liegt. Falls nicht, sollte er von der Tonnenwand abgelöst werden, z.B. mit einem Spaten. Den Müllwerkern ist dieses Lockern leider aus arbeitsschutzrechtlichen Gründen nicht möglich. Sollte trotz aller Vorsicht die Tonne einmal nicht vollständig geleert worden sein, besteht dennoch kein Grund zum Ärgern:

 

Nur der Müll, der tatsächlich aus der Tonne herausgefallen ist, wird bei der Ermittlung der Höhe der Gewichtsgebühr berücksichtigt und berechnet werden.

 

Für diese durch die winterliche Witterung erschwerten Entsorgungsbedingungen bitten wir die Bürgerinnen und Bürger um Verständnis.

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